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 Sfumato Stitch Steuerung | Painter Steuerung | Grundtechniken | Erweiterte Techniken | Ratschläge

 

Die Funktionsweise

Sfumato erstellt gemäss der Helligkeitsstufe einzelner Bereiche des Bildes Stiche unterschiedlicher Dichte bestehend aus kleinen Kurven und Linien. An den dichtesten Stellen verwendet Sfumato Füllstiche, damit die Stiche nicht zu kurz sind. Im Interesse der feineren Unterteilung der Helligkeit trennt Sfumato die gesamte Skala in 4 verschiedene Nuancen: die dunkelste Garnfarbe (normalerweise schwarz), dunkle Garnfarbe, helle Garnfarbe und die hellste Garnfarbe (normalerweise weiss).

Diese Farben können ineinander übergehen. Wenn Sie mehrfarbige Designe erstellen, dann ist die dunkelste und die hellste Farbe für für alle Farbskalen gleich. Beispielsweise wird ein Design mit rot-gelb-Skala wie folgt gestickt: schwarz, weiss, dunkelrot, hellrot, dunkelgelb, hellgelb. Jede dieser Farben kann fehlen, je nach Einstellung der Schwellenwerte.

Die Bearbeitung des Bildes durch Sfumato kann in folgende Hauptschritte unterteilt werden:

1. Bearbeitung des Bildes, Löschen des Hintergrundes in Painter.
2. Setzen der Designparameters.
3. Aufteilen des Bildes in Farbbereiche. Diese Bereiche werden in der Farbmappe dargestellt.
4. Vorschau und Berechnung des Designs basierend auf das Farblayout aus der Farbmappe.

Bei der Unterteilung des Bildes in Farbbereiche lässt Sfumato die Helligkeit ausser acht und orientiert sich nur an den farbigen Bildkomponenten, denn die Helligkeit wird später durch die Dichte und die Nuancen abgebildet. Deswegen fehlen die Helligkeitskomponente bei den gewählten Farben in More Controls. Wenn Sfumato die Farbmappe erstellt, dann passt es alle Farbinformationen des Bildes an die Farben aus dem More Controls Fenster, die entweder automatisch oder vom Benutzer ausgewählt wurden.  

  

Ein Beispiel für die manuelle Auswahl der Palettenfarben. Für das untere Bild (Eva) reichen zwei Farbskalen aus. Zwei Palettenfarben (braun und grau) werden in die grössten Ansammlung von Bildfarben plaziert (rote Punkte im Histogramm). Die grüne und schwarze Linie zeigen wie das Histogramm und die Farbpalette durch die Farbreduktion geteilt werden. Die Farbskalen (oberes Bild) werden automatisch aus den gewählten Farben erstellt.

 

   

Ein Beispiel dafür, wie Sfumato die Nummer der Farben reduziert und wie es die Farb- und Helligkeitsinformationen des Bildes voneinander trennt.

  • Das linke Bild ist das Original.

  • Das mittlere Bild ist das von den Helligkeitsinformationen getrenntes, gemäss Patelle farbenreduziertes Bild. Die Farben sind: dunkelste Garnfarbe (schwarz), hellste Garnfarbe (weiss), dunkelbraun und hellbraun und dunkelgrau und hellgrau. Das Design hat eine schwarze Aussenlinie.

  • Das Bild auf der rechten Seite ist die Helligkeitsmappe, die von Sfumato für die Berechnung der Stichdichte verwendet wird. Die Helligkeitsmappe ist für den Benutzer nicht sichtbar.

 

Das ist die Farbmappe des Originalbildes nach der Farbreduktion. Die Farbmappe kann für die manuelle Bearbeitung des Farblayouts verwendet werden. Damit der Kontrast besser sichtbar ist, wird die Farbmappe in Falschfarben dargestellt. Wenn die Farbmappe erstellt ist, dann können Sie mit der Vorschau und der Berechnung der Stiche fortfahren, oder Sie können die Farbmappe speichern und in Painter bearbeiten.